Orimento - Hochweg Monte Generoso
Ausgangspunkt: Orimento
Endpunkt: Monte Generoso
Min. Höhe: 1.275 m
Max. Höhe: 1.701 m
Wanderzeit: 2 Std.
Länge: 5,2 km
Schwierigkeitsgrad: EE - Das Schlusstück des Weges bedarf größter Aufmerksamkeit: sehr
ausgesetzt, aber auch sehr gut angelegt und mit einigen Ketten gesichert
Besonderheiten: durch Wälder und Lichtungen geht man auf grasbewachsenem Steig
durch das Val Breggia bergauf, dann der steilen Felsenschanze am Kamm entlang zum
Gipfel mit einem weiten Blick auf die lombardische Po Ebene, auf die Alpen vom
Monvisio bis zum Ortler. An klaren Tagen erscheint am südlichen Horizont das Profil
des Apennins.
Kennzeichnung: verschiedene Markierungen, vertikal auf Holztafeln, Richtungspfeile,
weiß-rote Markierung.
Ausrüstung: wandertauglich
Wegbelag: Gutteil auf gepflastertem Saumpfad, Rest auf mehr oder weniger markiertem Weg
Beste Jahreszeit: ganzjährig, im Winter Eispickel und Steigeisen
Wegbeschreibung
Von der Bocca d’Orimento (1.275 m) aus nimmt man rechts nach einem Holzgatter den
Karrenweg in Richtung W. Dem Wegweiser zum Monte Generoso folgt man leicht bergab
bis zum nächsten Schild. Man beachtet rechts den unteren Weg zum Aufstieg nicht
(keine Hinweise), sondern steigt den Hang über die Wiesen bis zum Sattel mit der Alpe
Bol (1.335 m; 20 Min.) hoch. Hier nimmt man einen erst leicht ansteigenden dann fast ebenen
Karrenweg (Wegweiser zum Monte Generoso) gegen den Uhrzeigersinn um den
Talschluss der Val Breggia, bis man im Tal nach einem Bauernhaus mit runder, restaurierter
Nevera die Senke der Barco dei Montoni (1.363 m; 35 Min.) erreicht, ein
Kreuzungspunkt vieler Wege. Dem Wegweiser zum Monte Generoso folgend gehen wir
durchs Gras, dann führt etwas links der Steig über Stufen aus Stämmen bergauf, bis zum
Kamm im Ortsteil Murelli (1.499 m; 1 Std.), dem eine Steinmauer entlang läuft. Weiter
geht es bis zum Ende der Mauer, dann führt der grasbewachsene Weg bis zur Ortschaft Le Crocette (1.598 m; 1,15 Std.) hinauf und schließlich den Hinweisen folgend zur Sella
Squadrina. Wir achten nicht auf die Spur, die zur ersten Eisenstiege des Klettersteigs
führt, sondern gehen den ausgesetzten Weg der Felsschanze des Baraghetto am Osthang
entlang weiter (Handlaufketten helfen bei der Überschreitung einiger Schluchten). So
gelangt man zur Senke, in die der Klettersteig mündet. Von hier aus steigt man über eine
steile Felsentreppe auf den Gipfel mit einem großen trigonometrischen Signal und einer
Aussichtsterrasse (1.701 m; 2 Std.).
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