Grenzwanderweg Sentiero Italia:
Colle San Maffeo - Ronago Valle dei Mulini
Ausgangspunkt: Bizzarone
Endpunkt: Ronago, Valle dei Mulini
Min. Höhe: 267 m
Max. Höhe: 430 m
Wanderzeit: 1 Std.
Länge: 6,5 km
Schwierigkeitsgrad: E
Besonderheiten: Höhendifferenz 200 m. Hügeliger Trakt auf Grund der uralten Moränen aus der Eiszeit. Für die Hügelregion Insubriens typische Flora und Fauna, auch mit Störchen und Reihern, Füchsen und Steinmardern, Eichhörnchen, Salamander und dem seltenen und geschützten Italienischen Springfrosch (Rana latastei), vor allem in der Valle Mulini an der schweizerischen Grenze.
Kennzeichnung: rot-weiß-rote Lackmarkierung des Grenzwanderwegs Sentiero Italia.
Wegbelag: Wege und Straßen, schotterig oder asphaltiert
Beste Jahreszeit: ganzjährig
Wegbeschreibung
Nach der Überquerung der Provinzstraße am Ausgang von Bizzarone, wenige hundert
Meter von der Grenze entfernt, schlägt man einen Waldweg ein, der zuerst ansteigt, dann
leicht auf und ab gehend in die Nähe der Cascina Cattafame führt. Anschließend kommt
man auf Schotterstraße und Asphalt zum Wallfahrtsort von Somazzo.
Auf dieser Straße weiter geht’s dann 300 m abwärts nach Uggiate bis zu einem unasphaltierten
Seitenweg, der Via Pioppette, und zum gleichnamigen Bauernhof.
Auf dem breiten und unasphaltierten Waldweg geht man dem Grenzzaun entlang bis zu
den ersten Häusern auf dem Gemeindegebiet von Ronago, in der Nähe der Ortschaft
namens Pianazzo. Es folgt ein kurzer Abstieg nach Ronco, man kommt aber dort nicht an,
sondern biegt vorher in einen Weg, dann in eine Straße ein, die am Friedhof vorbei ins
Zentrum von Ronago führen.
Man geht durch die Ortsteile Merlina und Arzia, wo der wieder unasphaltierte Weg
immer talwärts in die Ebene der Valle dei Mulini führt.
Auf der Staatsstraße geht es in Richtung Uggiate am Faloppia Bach entlang und einmal
in der Nähe von Zepbel endet die Wegstrecke.
Der Name Valle Mulini bezieht sich auf die bis ins vorige Jahrhundert vorhandenen
Wassermühlen, von denen heute nur noch einige Reste und die Gerinne, die sie einstmals
versorgten, übrig sind. Seit einigen Jahren versucht man das, was von den alten
Gebäuden übrig geblieben ist, zu retten und zu restaurieren.
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